Ansprache zum Richtfest des Erweiterungsbaus (6 Seiten)
Deutsche Männer und Frauen !

Es ist ein guter alter Brauch in deutschen Landen, dass bei einen Bauvorhaben, dann wenn das Gebälk des Daches aufgerichtet ist und das Haus so seine geplante Höhe erreicht hat, alle die am Bau Beteiligten, einen Tag mit der Arbeit innehalten , um sich das Gediehene zu besehen und diesen Tag festlich zu feiern. So begehen auch wir heute das Richtfest für den Erweiterungsbau des Mütterheimes Steinhöring.
Ich begrüsse Sie unsere Gäste und freue mich, dass Sie Alle gekommen sind um mit unseren Bauarbeitern diese festliche Stunde zusammen mit zu feiern.
In solchen Stunden ist es deutsche Art sich Rechenschaft zu geben, über Ziel und Zweck unserer Arbeit. Je mehr der Lebensborn mit seinen 5 Heimen in Deutschland in das Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt wird, desto häufiger begegnet uns die Frage: Was hat denn eigentlich die Schutzstaffel mit einem Mütterheim zu tun? Sie ist doch eine politische Truppe, steht meinetwegen der Polizei und ihren Aufgaben nahe, wo findet sich also in dieser Aufgabe eine Beziehung zur deutschen Frau und Mutter ? Diese Beziehung wird Ihnen klar werden, wenn Sie sich erinnern, dass die Schutzstaffel nach dem Willen des Führers, als aktive Kampftruppe gegen den Bolschewismus auf -

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gestellt wurde. Wäre 1918 In Deutschland nur eine kleine Formation gestanden, die den Geist der heutigen Schutzstaffel in sich getragen hätte, so wäre die Matrosenrevolte, die unserem kämpfenden Heer den Dolchstoss von hinten versetzt hat, wohl im Keime erstickt worden und viel Leid und Unglück wäre unserem Vaterlande erspart geblieben; und wenn jemals wieder in einem neuen Ringen der Völker der Bolschewismus sein Haupt erheben würde, so ist die Schutzstaffel der Garant dafür, dass dieser Hydra sofort alle Köpfe abgeschlagen würden. Eines müssen wir klar sehen, der Bolschewismus ist keine Zeit oder Modeerscheinung, die wir heute kennen, nein der Bolschewismus ist der ewig währende Kampf des Untermenschentums gegen die hochwertige Menschheit; und hinter diesen Kampf steht als offener oder meist getarnter Gegner jedesmal der ewige Jude. Ob wir die Abschlachtung von 70.000 arischen Persern durch den Juden Mardochai in der Bibel lesen , ob wir uns an die Enthauptung von 45.00 Sachsenführern in Werden an der Aller erinnern , ob wir im 30 jährigen Krieg unser deutsches Volk wegen eines Glaubensstreites von 17 Mill. auf 4 Mill. zusammen schmelzen sehen, ob wir uns mit Grausen und Entsetzen die Martern und Qualen vorstellen, unter denen abertausende deutscher Frauen und auf den Scheiterhäufen des Mittelalters als Hexen verbrannt wurden, ob wir das Beil der Guillotine in der französischen

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Revolution über alle blonden und blauäugigen Häupter der Franzosen fallen sehen, ob wir endlich der russischen Revolution, die wir alle erlebt haben uns erinnern, immer ist es das gleiche, immer wieder versucht der Jude entweder selbst, oder indem er Kaiser, Könige oder Feldherrn seinem Willen dienstbar macht, die hochwertige Menschheit durch Krieg oder Selbstzerfleischung auszurotten. So wie dieser Kampf war, seit Menschen diesen Erdball bewohnen, so wird er sein, solange die Welt währt. Eines aber wissen wir, dass es in diesem Kampf zwischen Untermenschentum und anständiger Menschheit niemals einen Friedensschluss geben wird, sondern immer nur Sieger und Besiegte. Und weil wir nun die Grösse dieses Gegners und seine brutale und rücksichtslose Kampfweise kennen gelernt haben, drum soll in Deutschland eine Auslese von Männern erstehen, die zusammen geschlossen in einem Orden ihr ganzes Leben diesem Kampfe weihen. Weil wir aber die Ewigkeit dieses Kampfes erkannt haben, drum darf auch diese Abwehrtruppe, nämlich die Schutzstaffel nicht etwas Einmaliges sein, sondern auch sie muss so lange bestehen, solange Deutschland lebt.
Es gab einmal einen Orden der deutschen Ritter, der auch eine Auslese des Volkes darstellte , der ist aber untergegangen, weil er in Verkennung der Naturgesetze die Werte des Blutes missachtet hat. Wenn wir diese unsere Kampftruppe nicht nur für unsere Generation, sondern

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auch für die kommenden schaffen wollen, so müssen wir dafür sorgen, dass unsere Männer die wir aus dem Volke ausgelesen haben, auch Frauen bekommen, die ebenfalls eine Auslese bedeuten und dann aus diesen Männern und Frauen Kinder hervorgehen, die ebenso wieder die besten und tüchtigsten ihres Volkes werden sollen. Nur so setzen wir dem ewigen Gegner eine immer währende Kampftruppe bester Qualität entgegen. Und so verstehn Sie auch, dass die Auslese die wir treiben, uns nicht überheblich macht, sondern, dass wir Männer der Schutzstaffel uns bewusst sind , dass wir innerhalb der deutschen Volksgemeinschaft ganz grosse Opfer bringen müssen. Dieses Bewusstsein der erweiterten Pflichterfüllung ist das was uns stolz macht. So hat sich der Lebensborn nun zur Aufgabe gestellt Heime zu errichten, in denen jede deutsche Mutter guten Blutes abseits vom Getriebe der Welt, sich auf ihre grosse Stunde, wo sie einem Kinde das Leben schenkt, vorbereiten kann, Heime in denen alle Vorbedingungen gegeben sind, um Mutter und Kind aufs beste zu betreuen. So ist nun auch unser Heim Steinhöring einee wirkliche Heimstätte geworden für die deutsche Mutter guten Blutes. Wenn wir von diesen Gesichtspunkten aus, die uns gestellten Aufgaben überblicken, so müssen wir selbstverständlich mit den überlebten Auffassungen einer Scheinmoral brechen. Eine deutsche Mutter guten Blutes hat dieses gute Blut in sich, gleichgültig, ob sie ihr Kind in der Ehe

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oder vor der Ehe zur Welt bringt.
Wir stellen uns daher als SS Männer schützend vorjede deutsche Frau guten Blutes, die gewillt Ist, auch vor der Ehe einem deutschen Kinde das Leben zu schenken. Es ist eine der grossen Lügen der Moralpächter und gewisser Intelelektueller die Behauptung aufzustellen, dass jede uneheliche Mutter minderwertig sei. Wir wählen aus den unehelichen Müttern die wertvollen aus und werden eines Tages den Beweis antreten, dass diese Behauptungen bewusste Lügen sind, Jedenfalls achten wir das deutsche Mädchen, das einem Kinde das Leben schenkt weit höher, als vielleicht die Dame der Gesellschaft, die hingeht und Ihr Kind abtreibt. Wir sind davon überzeugt, wenn wir der Mutter guten Blutes eine Heimstätte für ihre schwere Stunde bieten, das wir damit einen weit wertvolleren Beitrag zur Bekämpfung der Abtreibung leisten, als diejenigen, die sich nur immer sittlich und moralisch entrüsten, niemals aber den Finger rühren um etwas dagegen zu tun. Wir haben durchaus nicht die Absicht, unsere Mütter in ihrem monatelangen Hiersein der Arbeit zu entwöhnen und ihren Heimaufenthalt nur als eine Art Erholung zu gestalten. Weil wir wissen, dass eine Ehe viel mehr Aussicht hat glücklich zu werden, wenn auch die Frau auf ihrem Posten als Hausfrau ihre Pflichten restlos erfüllt, drum legen wir den grössten Wert darauf, dass unsere Mütter in allen Fragen des Haushaltes

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wie Kochen, Nähen und Flicken, Säuglings und Krankenpflege, Erziehung der Kinder bestens geschult werden. Aus diesem Grunde richtet der Reichsmütterdienst in unserem neuen Heim eine eigene Mütterschule ein und stellt hiefür besondere Lehrkräfte zur Verfügung. Aber auch anderweitig ist für wertvolle Beschäftigung unserer Frauen gesorgt, in der Küche, in der Nähstube in der Wäschestube, auf der Säuglings und Kleinkinderstation, im Garten, in der Landwirtschaft, überall können und müssen unsere Frauen sich betätigen. So muss unsere Arbeit eine segensreiche werden und wir werden unseren Weg gehen, getreu den Weisungen unseres Reichsführeres unbekümmert um Gemecker und die Kritik der Besserwisser, einzig und allein nach dem Wort, das der Reichsführer uns in das Gästebuch geschrieben hat:

Heilig soll uns sein, jede Mutter guten Blutes!

Und in dieser Auffassung von der Heiligkeit der deutschen Mutter, gehn wir eins mit unserem Führer Adolf Hitler, der gesagt hat:

In meinem Staat ist die Mutter die erste Staatsbürgerin.

Ihm dankt ihr deutsche Mütter, dass ihr in unserem schönen Heim sein dürft, Ihm dankt ihr, deutsche Arbeiter, dass ihr hier bauen könnt, Ihm danken alle, dass wir in unserem schönen Deutschland leben un schaffen dürfen. Ihm gilt nun auch unser Gruss!

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